Aktivitäten der Gesellschaft für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe e.V.
1. GBT-Stammtische: Termine: an jedem vierten Freitag des Monats ab 19 Uhr (außer an Terminüberschneidung mit Vorträgen) |
2. Nächste Vortragsveranstaltung:
Termin: voraussichtlich 03/2026; Referentenanfragen laufen. Ort: noch offen Kosten: Anmeldung: Wir bitten aus Gründen der Raumorganisation möglichst um Anmeldung bzw. Kartenreservierung über ticket@gbt-ev.de. |
3. Kommunales Engagement der GBT e.V.:
- Projekt "Contra illegale Graffiti in HGW": Start am 18.01.2026 mit Leserbrief im örtlichen "Blitz"
„Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“
oder
Zeichen der Verwahrlosung in unserer Stadt Greifswald ?
Wer mit offenen Augen durch Greifswald geht, insbesondere durch die Kernstadt, dem kann nicht entgehen, dass zahlreiche Straßenlampen, Verkehrsschilder, Papierkörbe oder erreichbare Briefkästen mit mehr oder minder sinnvollen illegalen Plakaten und Aufklebern verunziert oder gar farblich beschmiert sind.
Noch auffallender und störender sind die farblichen Verunzierungen, die sich Graffitis nennen, und die Schriften in Form von Losungen mit mehr oder weniger intelligentem Inhalt. Die fragwürdigen illegalen „Farbkünstler“ der Dunkelheit machen weder vor Gebäuden noch vor der historischen Stadtmauer halt und zeigen damit, daß sie weder Respekt vor dem Eigentum anderer noch vor den Einwohnern Greifswalds haben.
Die Mitglieder der Gesellschaft für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe e.V. (GBT e.V.) sehen in dieser Entwicklung einen Trend, der dem Tourismus und der Stadt nicht gut tut. Stehen wir vor einer zunehmenden Verwahrlosung in der Stadt - durch illegale Graffiti, Aufkleber, Losungen und Plakate (weiterhin iGALPis)?
Wer einen Eindruck vom Ausmaß dieser Verunstaltungen bekommen möchte, der kann eine Fotosammlung auf unserm Youtubekanal @gbt-greifswald beim Projekt „Contra Graffiti in HGW“ ansehen (https://youtu.be/Sbu7Pr-uMsk).
Wir meinen, unser schönes historisches Stadtbild wird durch die „iGALPis“ zerstört. Warum lassen sich die städtischen Verantwortlichen und die Bürger dies bieten?
Unser Verein möchte einen öffentlichen Diskurs über dieses unerfreuliche Phänomen anstoßen. Wir hoffen auch jene einbinden zu können, die sich möglicherweise in der Szene der Verursacher bewegen - egal ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Es wäre schön, wenn sie den Mut dazu haben?
In diesem Diskurs könnten vielleicht viele offene Fragen angesprochen und im günstigen Falle beantwortet werden:
- Wer bzw. welche Gruppen können ein Interesse daran haben, unsere Stadt derart illegal zu verunzieren?
- Welche Motive treiben diese Gruppen ggf. an?
- Wie steht die Mehrheit der Bürger dazu?
- Befördern Graffiti-Kurse in den Jugendhäusern möglicherweise den Missstand mit den iGALPis?
- Welche Maßnahmen gegen iGALPis gab und gibt es seitens der zuständigen Verantwortlichen der Stadt?
- Welche Wege könnte es aus dem iGALPi-Dilemma für Greifswald geben?
Mitglieder der GBT e.V.
p.s. Dieses Schreiben war zur Veröffentlichung an die Redaktion des örtlichen Blitz gegeben worden. Mit geringen Änderungen erschien es als Leserbrief am 18.01.2026.