Gesellschaft für Bildung und demokratische Teilhabe e.V.

Übersicht der Aktivitäten der Gesellschaft für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe e.V. (GBT)

  

1. Monatlicher Stammtisch (jeden vierten Freitag im Monat)

2. Vorträge zu Bildungs- und gesellschaftlich relevanten Themen (Anmeldungen bitte über ticket@gbt-ev.de)

3. YouTube-Kanal: @gbt-greifswald (Dort finden Sie Videos der Vorträge und Bildmaterial von unseren Aktivitäten. 

     Sie können aber auch auf dieser Homepage im Menü der Kopfleiste unter "Rückblick" frühere Veranstaltungen anwählen.)

4. Gesellschaftspolitisches Engagement (Initiativen der GBT e.V. zu aktuellen, regionalen und überregionalen

     gesellschaftspolitischen Themen).



Zu 1. GBT-Stammtisch:

Termine:  an jedem vierten Freitag des Monats ab 19 Uhr (außer bei Terminüberschneidungen mit Vortragsveranstaltungen der GBT)

Ort:          Hotel Kronprinz, Lange Str. 22, Greifswald

Ziel:     Lockeres Beisammensein, gegenseitiges Kennenlernen und offene, faire Diskussion über aktuelle gesellschaftliche Themen.


Zu 2. Nächste inhaltliche Veranstaltung:


 Wir bitten aus organisatorischen Gründen (z.B. Raumgröße, Technikbedarf u.ä.) um möglichst frühzeitige Interessenbekundung / Anmeldung über ticket@gbt-ev.de


Zu 4. Gesellschaftliches Engagement:

01-2026 "Contra-illegale-Graffiti in HGW":

Als Eröffnung der o.g. Initiative der GBT e.V. war u.a. Schreiben an die Redaktion des örtlichen "Blitz" gegeben worden. Mit wenigen Änderungen erschien es als Leserbrief am 18.01.2026. Parallel wurde mit einer Bildpräsentation auf unserem YouTube-Kanal mit dem Titel "Foto-Spaziergang durch Greifswald. Ist das schon Verwahrlosung?"; Link: https://youtu.be/Sbu7Pr-uMsk) die aktuelle Situation mit dem Farbvandalismus aufgezeigt. 

Fazit: Nach einer öffentlichen Podiumsdiskussion wurde ein Offener Brief der GBT und zahlreicher Mitunterzeichner an den Oberbürgermeister, Dr.St.Fassbinder, und cc. an die Bürgerschaftspräsidentin, Frau Prof.Dr. M.Tolani, zum Thema "Illegale Graffiti in HGW" versandt (siehe unter Menüpunkt "Rückblick"). 


„Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“

 oder 

Zeichen der Verwahrlosung in unserer Stadt Greifswald ?

Wer mit offenen Augen durch Greifswald geht, insbesondere durch die Kernstadt,  dem kann nicht entgehen, dass zahlreiche Straßenlampen, Verkehrsschilder, Papierkörbe oder erreichbare Briefkästen mit mehr oder minder sinnvollen illegalen Plakaten und Aufklebern verunziert oder gar farblich beschmiert sind.
Noch auffallender und störender sind die farblichen Verunzierungen, die sich Graffitis nennen, und die Schriften in Form von Losungen mit mehr oder weniger intelligentem Inhalt. Die fragwürdigen illegalen „Farbkünstler der Dunkelheit"  machen weder vor Gebäuden noch vor der historischen Stadtmauer halt und zeigen damit, daß sie weder Respekt vor dem Eigentum anderer noch vor den Einwohnern Greifswalds haben.
Die Mitglieder der Gesellschaft für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe e.V. (GBT e.V.) sehen in dieser Entwicklung einen Trend, der dem Tourismus und der Stadt nicht gut tut. Stehen wir vor einer zunehmenden Verwahrlosung in der Stadt - durch illegale Graffiti, Aufkleber, Losungen und Plakate und Farb-Schmierereien (weiterhin iGALoPS)?
Wer einen Eindruck vom Ausmaß dieser Verunstaltungen bekommen möchte, der kann eine  Fotosammlung unter der Überschrift "Ein Foto-Spaziergang durch Greifswalds Innenstadt und Fleischervorstadt - Ist das schon Verwahrlosung?"auf unserem Youtubekanal @gbt-greifswald bzw. hier mit folgendem Link (https://youtu.be/Sbu7Pr-uMsk) ansehen.
Wir meinen, das schöne historische Stadtbild von Greifswald, das Caspar-David-Friedrich in der Welt bekanntgemacht hat, wird durch die „iGALoPS“ gestört und zerstört.  Warum lassen sich die städtischen Verantwortlichen und die Bürger dies bieten?
Unser Verein möchte einen öffentlichen Diskurs über dieses unerfreuliche Phänomen anstoßen. Wir hoffen auch jene einbinden zu können, die sich möglicherweise in der Szene der Verursacher bewegen - egal ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Es wäre schön, wenn sie den Mut dazu haben würden.
In diesem Diskurs könnten vielleicht viele offene Fragen angesprochen und im günstigen Falle beantwortet werden:

  1. Wer bzw. welche Gruppen können ein Interesse daran haben, unsere Stadt derart illegal zu verunzieren?
  2. Welche Motive treiben diese Gruppen ggf. an?
  3. Wie steht die Mehrheit der Bürger dazu?
  4. Befördern Graffiti-Kurse in den Jugendhäusern möglicherweise den Missstand mit den iGALPis?
  5. Welche Maßnahmen gegen iGALoPS gab und gibt es seitens der zuständigen Verantwortlichen der Stadt?
  6. Welche Wege könnte es aus dem iGALoPS-Dilemma für Greifswald geben?


Die Mitglieder der GBT e.V.



Beispiele und GBT-Bemerkungen zu Losungen des Farbvandalismus:




An der Giebelsüdseite des Pommerschen Landesmuseum wird regelmäßig die Stadtmauer von "Illegalen Farbvandalen" (siehe nebenstehendes Bild) mit dem gleichen fragwürdigen Spruch versehen. Die Schreiber wollenl offenbar mit ihrer Losung gegen die Ehrung der über Deutschland hinaus bekanntesten Greifswalder, Ernst-Moritz-Arndt und Caspar-David-Friedrich, protestieren. Gleichzeitig unterstellen sie jenen, die für die Ehrung der beiden Großen unserer Stadt eintreten "völkischen Nationalismus und Geschichtsvergessenheit". 

Die Mitglieder der GBT e.V. meinen:  

Die Schreiber offenbaren sich selbst mit ihrer Losung, denn entweder hatten sie schlechte Geschichtslehrer oder sind schlicht gesagt historisch dumm, vielleicht trifft auch beides zu. Zudem scheinen sie an der Überheblichkeit von Nachgeborenen zu leiden. Denn Arndt und Friedrich haben jeder auf seine Weise in Zeiten des Epochenumbruchs Großes geleistet. Arndt: - mit seinen Schriften gegen Leibeigenschaft, Fürstenwillkür und Fremdherrschaft. Friedrich: - mit seinen Bildern gegen Fürstenwillkür, absolutistische Kleinstaaterei und Fremdherrschaft in Deutschland. Beide waren die Vorboten eines deutschen, demokratischen Nationalstaates mit Volksdemokratie. Wer die demokratische Staatlichkeit - auch den Nationalstaat - bekämpft, der will offenbar zurück zu einer neuen Spielart des Absolutismus und der Willkürherrschaft. Wer ist also Geschichtsvergessen? Offenbar die Schreiber der Losung selbst, hoffentlich nur aus Gründen einer historischen Naivität!